| Dezember 2005 Huth kommt auf den Hut. Als zweite Bundessiegerin der Hutmacherlehrlinge wurde die Reifenbergerin Janina Huth ausgezeichnet. Auszug Bericht der Tageszeitung "Pfälzischer Merkur" vom 07.12.2005 | Janina Huth wurde in Berlin als zweite Bundessiegerin der Hutmacherlehrlinge ausgezeichnet. Außerdem belegte sie am Montag den ersten Platz beim landesweiten Wettbewerb "Die gute Form - Handwerker gestalten". Seit 2003 lernt die Reifenbergerin den Hutmacherberuf in bei Petra Häfner. Auch ihre Zwischen- und Abschlußprüfungen hat sie durchweg mit einem Einserschnitt bestanden. Dabei wollte die 22-Jährige eigentlich Schneiderin werden. Nach dem Abitur am Zweibrücker Hofenfelsgymnasium informierte sie sich über Berufsmöglichkeiten. "Auf dem Arbeitsamt habe ich einige Adressen bekommen und kam eher durch Zufall zum Hutmacherberuf", sagt sie. Einen Schritt, den sie nicht bereut hat, obwohl sie auf der Schule die einzige Hutmacherin zwischen lauter Schneiderlehrlingen war. Anfangs habe es sie schon ein bißchen genervt, daß einige Leute sie wegen des Nachnamens und der entsprechenden Berufswahl aufgezogen haben. "Meine Chefin hat oft behauptet, daß sie mich nur wegen des Namens eingestellt habe", erzählt sie schmunzelnd, weil sie inzwischen über solche Sprüche lachen kann. Beim Bundeswettbewerb reichte sie die drei Hüte ihrer Abschlußarbeit ein. Einen Strohhut, einen Stoffhut und einen roten Filzhut, der ihr Lieblingsstück ist. Zu dem Wettbewerb wurden nur diejenigen zugelassen, die ihre Arbeiten mit 1,5 oder besser abgeschlossen hatten, für Janina Huth kein Problem. Privat trägt sie selbst lieber Mützen als Hüte. Ihr Traum heißt deshalb Selbstständigkeit. "Ich möchte dabei schon hier in der Gegend bleiben", zieht sie die Heimat der Fremde vor. Und mit dem bisher Erreichten hat sie als Chefin, aber auch als Angestellte, gute Chancen, als Hutmacherin Karriere zu machen. Der Name verpflichtet schließlich. |